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Johanniskraut - das Lieblingskraut von Paracelsus

Aktualisiert: 20. Aug. 2023


Überall am Wegrand und in Feldern blüht es momentan, das "goldene Kraut". Johanniskraut war das Lieblingskraut von Paracelsus und ist der Signatur Sonne zugeordnet. Es kann daher wunderbar mit dem Sonnenmetall Gold kombiniert werden. Paracelsus verwendete das Kraut hauptsächlich zur Wundheilung, bei Stichwunden, bei fauligen Geschwüren, Quetschungen, Verbrennungen, bei Sehnenzerrungen und für die Narbenbehandlung.

Johanniskraut hat die Eigenschaft das Sonnenlicht zu speichern, bildet daraus rotes Öl (das sog. Johannesblut) und lagert es in den Blättern und Blütenknospen ab. Dies zeigt in der Signaturenlehre seine Sympathie mit dem Blut an. Am roten Öl kann man auch echtes Johanniskraut erkennen. Man reibt die Knospen einfach zwischen den Fingern und wenn diese sich rot verfärben kann das Kraut nicht mehr verwechselt werden.

Weil die Blüte einem himmlischen Strahlenkranz ähnelt, nannte man sie früher auch "Corona regia", was Königskrone bedeutet. Eine ebenso gern gebrauchte Bezeichnung war "Fuga dämonum", da Johanniskraut wegen seiner lichtvermittelnden Wirkung als Tee eine sehr gute Heilpflanze gegen Depressionen und seelische Verstimmungen darstellte. Besonders im dunklen, trüben Winter durchflutet es die Seele mit Licht.

Johanniskraut-Tinktur oder ein Johanniskraut-Tee regt auch die Leber an, so dass körperfremde Stoffe wie Medikamente und Schadstoffe schneller verstoffwechselt und ausgeleitet werden können.

Sie ist eine der Heilpflanzen, deren Wirkungen auch von der modernen Wissenschaft in zahlreichen Studien bestätigt wurden. Seine gelben Blüten öffnen sich gegen Ende Juni, etwa um den Tag der Sommersonnenwende herum. Seit Menschengedenken verwendet man das Kraut deshalb auch, wie andere Sonnwendkräuter, als Zauberkraut zu magischen Zwecken.

Johanniskrautöl ist fast ein Allheilmittel und es ist immer sehr wertvoll in der eigenen Hausapotheke. Ob im Badewasser, als Gesichtseinreibung an lichtarmen Tagen, zur Wundheilung, bei Muskel- und Nervenschmerzen oder zur Narbenpflege und bei Entzündungen. Das ganze Jahr über können wir von seinen vielfältigen Wirkungen profitieren.

Wem die Arbeit ein eigenes Johanniskraut-Öl oder eine Tinktur herzustellen zu aufwändig ist oder wem ganz einfach die Zeit dafür fehlt, dem sei das wunderbare Johannisblüten-Öl von Köhle TEM ans Herz gelegt. Es wird an Johanni beim höchsten Sonnenstand geerntet und besteht nur aus den wertvollen Blüten. Dadurch und durch die schonende Verarbeitung erhält es die maximale Heilkraft.

 

Einfaches Rezept für Johanniskraut-Öl: Zutaten:

  • Das blühende Kraut (mit einer Schere das obere Drittel abschneiden)

  • hochwertiges Pflanzenöl (besonders geeignet ist Bio-Olivenöl oder Weizenkeimöl)

  • ein Schraubglas mit Deckel

  • etwas Geduld


So wird´s gemacht:

  1. Blüten und Blätter vom Stengel streifen

  2. Das Schraubglas locker mit dem Kraut befüllen

  3. Mit dem Öl aufgießen, so dass die gesamten Pflanzenteile mit Öl bedeckt sind

  4. An einem warmen und wenn möglich sonnigen Ort sechs Wochen ziehen lassen und ab und zu schütteln

  5. Das mittlerweile rot verfärbte Öl abseihen und eher dunkel bei Zimmertemperatur lagern. Dafür empfehlen sich dunkle Apothekerflaschen


Wenn du das Öl nicht direkt anwenden möchtest, kannst du es auch leicht zur Herstellung einer Johanniskraut-Salbe nutzen. Auch im Badewasser entfaltet das Öl seine wunderbar wohltuende und heilende Wirkung und schenkt dir ein Stück Sonnenkraft beim Baden.

Wichtig: Das Johanniskraut macht die Haut sonnenempfindlich, deshalb solltest du es nur an trüberen Tagen direkt auf die Haut geben und eingeriebene Hautstellen vor der Sonne schützen.


 

Einen genussvollen Sommer wünscht euch

Euer Team von Alkimia


Unsere besonderen Produkte mit Johanniskraut und Johannisblüten



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