• Dr. Michaela Dane

Die Olive (Olea sativa) - das Arcanum aus dem Süden

Der Olivenbaum ist, wie jeder weiß, seit Beginn von Ackerbau und Viehzucht mit der Geschichte der Menschen eng verbunden. Viele wissen inzwischen, wie gesund Olivenöl ist. Unglücklicherweise hat die steigende Popularität von Olivenöl weltweit dazu geführt, dass sehr viele minderwertige Produkte auf den Markt kommen. Das Öl entfaltete nur dann seine Wirkung als Membranschutz, Antiallergikum, Antiasthmatikum und Lebensverlängerer wenn es sich tatsächlich um die erste Pressung handelt, also „Virgen extra“.


Auf Qualität achten

Bei Produkten aus dem Kaufhaus und in den Discountern findet man dann kleingedruckt darunter: „aceite de oliva virgen y refinado“. Dies bedeutet aber zumeist: Reste von spanischen Olivenkernen, nachdem die Bauern das Gute abgeschöpft haben, nach Italien verschifft, dort gecrackt und billig wieder zurück importiert haben. Finger weg von so etwas. Olivenöl ist ein Arcanum. So nannte Paracelsus die Allheilmittel, die gleichzeitig ganz verschiedenen Krankheiten heilen können. Viele andere Heilmittel entfalten ihre Wirkung erst in geeignetem Lösungsmittel. Bei fettlöslichen Vitaminen bietet sich das Olivenöl geradezu an. Daher sind auch Cremes, Lotionen und Seifen aus Olivenöl zu empfehlen. Alle Naturkräuterseifen von Alkimia basieren ebenfalls auf hochwertigem Olivenöl.

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Rezept für 5-Kräuter-Öl

So richtig entfaltet das Öl seine Wirkung aber erst, wenn es auch die Geschmacksnerven trifft. Seit Römerzeiten kennt man Rezepte, wie man das Öl durch Kräuter variieren kann und somit auf Salat, Pasta, Käse oder einfach nur Brot das berühmte „frugale Mahl“ erzeugt. Dazu ein Glas Rotwein und man kann den Abend erst so richtig genießen.


Aceite a los cinco aromas


Für 1l Olivenöl sammelt man:

3 Zweige Rosmarin

3 Zweige Thymian

3 Zweige Oregano

3 Zweige Minze

3 Lorbeerblätter


Alles wird in einem Mörser kurz mit heißem Wasser überbrüht, das Wasser sofort abgegossen. Dann fügt man einen Esslöffel grobes Meersalz hinzu und zermörsert die Kräuter ein wenig. Die Kräutermischung wird in ein durchsichtiges Glasgefäß gedrückt und mit dem Öl aufgefüllt. Das Gefäß soll 20 Tage in der Sonne mazerieren. Dann schüttet man das Öl in ein neues Gefäß um und verwirft die Kräuter, da diese mit der Zeit schwarz werden. Man kann ein Zweiglein Rosmarin hineintun um sich daran zu erinnern, dass dies ein besonderes Öl ist. Noch dazu ist es sehr dekorativ.

Auf gleiche Weise lässt sich auch Basilikumöl herstellen, das vor allem für Tomatensalat und Pasta geeignet ist.