• Dr. Michaela Dane

Das Saturnjahr und ein Leben mit der Signatur

Sicher fragen sich schon einige von euch, was denn das nächste Jahr astrologisch bedeuten wird. Wenn das Mondjahr uns schon alle so erschüttert hat, was wird dann 2021 passieren? Zunächst einmal sollte jeder wissen, dass es ein Saturnjahr wird. Jetzt geht es um alles oder nichts oder ganz wörtlich: um Leben und Tod.

Düstere Aussichten

Wenn wir das auf den Corona und alle weiteren Viren beziehen, die da noch auf uns losgelassen werden könnten, scheint die Sache klar. Wir klammern uns an die reine Existenz an sich und tun alles, um zu überleben. Wenn man das genauer ansieht wird es gespenstisch. Dann kann die Todesangst dazu führen, dass wir uns auf ein Leben beschränken, das dem der Bakterien auf einer Agarschale gleicht: Atmen, Essen, trinken, ausscheiden, vermehren, altern und sterben. Mit dem Atmen ist es etwas schwieriger. Die Maske soll uns ja im Jahr 2021 erhalten bleiben, mit dem Vermehren wird es auch schwieriger, denn die Social Distance-Vorschriften bleiben und werden langsam zur social phobia, so dass es eher unwahrscheinlich wird, jemanden spontan kennen zu lernen, zumal man mit Maske ja auch nicht gerade menschliche Züge hat. Die Bakterien haben es also in einigen Aspekten sogar noch besser als wir. Ansonsten unterscheidet uns dann auch nicht mehr viel vom Einzeller, zumal unser Genmaterial, mittels Gen-modulierender Impfstoffe, auch wie bei E. Coli als große Versuchsreihe verwendet werden soll. Kultur wie Kunst, Musik, Tanz und Gesang gilt als gefährlich und ist großteils verboten, Sport ebenfalls. Akte wie Messen, Gebete und Prozessionen, die mit der Pflege der menschlichen Seele zu tun haben, sind ebenfalls auf ein Minimum beschränkt worden. Unser Hormonsystem kann nur noch mit Hilfe der Pharmaindustrie aufrecht erhalten werden, denn positive Neurotransmitterausschüttung hängt normalerweise daran, wieviel positive Emotionen wir erleben, wie oft wir uns umarmen, unsere Familienmitglieder küssen, Liebe und Freundschaft ausleben. Fehlen solche Stimuli, verfallen wir in Depression oder Aggression bei den Jüngeren oder Demenz, wenn es sich um ältere Semester handelt. Arbeiten dürfen wir noch, damit noch ein Minimum an Bruttosozialprodukt erhalten bleibt. Das Essen kommt schließlich nicht aus dem Supermarkt und die Hypotheken kassieren die Banken solange bis es zur Enteignung kommt. Wenn also nichts mehr da ist, was eigentlich zu einem menschlichen Dasein gehört, wofür sollte man dann also überleben?

Doch Saturn steht auch für Neuanfang

Jetzt sind wir aufgefordert eine solche Zukunft, wie sie Politik, Medien und die Drahtzieher dahinter für uns ausgedacht haben, nicht kampflos hinzunehmen. Es ist wohl offensichtlich geworden, dass in einer Welt, wo alles nur eine Frage des Geldes ist, jede Studie, jedes Expertengutachten, jede Statistik, jede Pressemitteilung und jedes Gerichtsurteil gekauft werden kann. Das Ergebnis ist, dass man nicht mehr weiß, was von der Informationsflut glaubwürdig ist. Wir aber sind die, die sehr laut Fragen stellen müssen: Haben Paracelsus oder Ibn Sina nicht bessere Methoden um mit Infektionen, ja sogar mit der Pest fertig zu werden? Saturn Geborene sind nicht nur asymmetrisch, sie sind auch der Sand im Getriebe. Saturn leben heißt, sich nicht fügen, alles in Frage stellen, Verstand gebrauchen und sich nicht in Angst und Panik treiben lassen. Der gesunde Menschenverstand scheint eine Illusion, aber der Saturnverstand ist real. Mit mathematischer Logik wurden einst die Pyramiden gebaut. Mit Logik wurden die Naturgesetze entdeckt, von Newton bis Einstein, von Mendel bis Watson und Crick. Wenn es auf normale Fragen keine logische Antwort gibt, dann wird deutlich, dass wir Opfer von Willkür geworden sind. Saturn leben heißt sich der Erde und der Natur verbunden zu fühlen. Immerhin dürfen wir die Pflanzen und Tiere noch anfassen, brauchen zu unserem Apfelbaum keine Distanz zu wahren. Vielleicht lernen wir ihn ja jetzt besser kennen? Freuen wir uns an unseren Haustieren und jedem Käfer, der über unsere Hand krabbelt? Große Aufgaben stehen uns bevor

Saturn liebt die Materie und alles Lebendige. Normalerweise sind sie Optimisten, weil der Zyklus von Werden und Vergehen ewig ist. Jeder unhaltbare Zustand enthält in sich schon sein Ende, aber Saturngeborene sind auch die Chronisten der Geschichte. Ihr gutes Gedächtnis und ihre lange Lebensspanne führen dazu, dass Ereignisse im informierten Feld abgespeichert werden. Manche von ihnen tun dies nachdrücklich mit Bücher schreiben. Das Buch zusammen mit der Schildkröte sind daher die Symbole des Saturn. Für die mit magischen Eigenschaften gilt hingegen der Drache. Dieses Fabelwesen bewacht die Schätze dieser Welt, materielle genauso wie spirituelle. Alle Saturngeborenen und ihre Sympathisanten haben dieses Jahr die Aufgabe, über die größten aller Schätze zu wachen: über unsere Freiheit und unser Menschsein. Die Venus spendet die Liebe, aber verteidigen kann sie sie alleine nicht. Das müssen wir alle zusammen tun.


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ein Roman von Michaela Dane / Miguel Corty


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