Der Zauber von Weihnachtsstern und Mistel

Weihnachten und Pflanzen - wem schießen da nicht sofort Mistel und Weihnachtsstern in den Kopf?

Dr. Michaela Dane stellt Euch die Pflanzen des Monats etwas näher vor:


Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)

Die roten Hochblätter lassen an eine Marspflanze denken, doch der leicht giftige Milchsaft zeigt uns was wir wirklich vor uns haben: eine Saturnpflanze aus der Familie der Wolfsmilchgewächse


Der Weihnachtsstern ist keineswegs nur eine Zierde unserer Balkone. In seiner Heimat Südamerika, von wo ihn die Spanier nach Europa mitbrachten, nutzt man die Blätter als Umschläge bei Hautkrankheiten, besonders auch bei allergischen Ausschlägen. Aber auch gegen „Altersflecken und Co.“ der Haut, die meistens dadurch entstehen, dass sich die DNA nicht mehr so gut repariert wie zuvor. Ein Sud aus Blättern hilft den Milchfluss bei Stillenden anzuregen. Den Milchsaft direkt zu verwenden würde ich nicht empfehlen, er enthält dann doch zu viel Euphorbon, ein klassisches Saturngift mit einem charakteristischen Siebenerring, den unsere Leber nicht knacken kann.

 

Tolle Geschenkideen zu Weihnachten auf alkimia.de

oder im neuen, großen Alkimia Naturheilreich

in Peißenberg, Hauptstraße 114a

Montag - Samstag (außer Mittwoch) geöffnet

 

Mistel (Viscum album)

Die weißen Kugeln lassen an Mond denken, aber die Pflanze hängt hoch in der Luft und verbindet sich mit verschiedenen Baumarten. Es ist also vor allem eine Merkurpflanze, wie auch die Dreiersymmetrie zeigt. Der Halbparasit nimmt viele Eigenschaften seines Wirtsbaumes auf und transformiert sie.


Wir kennen die Mistel aus der Krebstherapie, aber die Druiden und andere Schamanen verwendeten sie auch imm