Das Sonnenfest Ostara – Wachstum, Nahrung und Vitalität


Endlich ist es soweit! Das reiche Frühlingsleben kehrt zurück. Im Februar wurden die Energien gesammelt, um jetzt im März lebhaft durch den Boden zu brechen. „Frühjahrstag- und Nachtgleiche“, „Äquinoktium“ oder „Ostara“ wird der Zeitpunkt genannt, an dem die Sonne genau zwischen der dunklen Jahreszeit und der lichten Jahreszeit steht. Tag und Nacht sind gleich lang - es ist die perfekte Balance zwischen den Mächten von Licht und Dunkelheit.



Die Natur lebt es uns vor

Die letzten Vögel kehren zurück und die Hasen beginnen ihre brachialen Balztänze. Die Hauptsaison der Regenwürmer und Waldameisen beginnt. Umgraben, losmarschieren (Achtung Krötenwanderung!), aus den Schneckenhäusern kriechen, sich stark machen, sich herausputzen, sich im eigenen Revier behaupten oder sich eines erobern, Kontakte knüpfen, um (s)einen Partner werben, ...


Das Feuer des Frühlingserwachens

Leidenschaft, Durchsetzungsvermögen und Vitalität können wir gestärkt in uns fühlen. Fruchtbarkeits- und Wachstumsrituale bringen neues Leben und Wärme in die auftauenden Gemüter. In beinahe allen Kulturen und Epochen findet man Fruchtbarkeitsfeste, die um diese Zeit herum gefeiert wurden.

Hierbei häufen sich immer wiederkehrende Elemente, wie Feuer, bäuerliche Weihen der Felder, fruchtbare Tiere und Rituale, die die Liebe in all ihren Formen stärken. Es ist eine wirklich schöne Zeit, neue Bänder zu knüpfen. Noch immer beliebt ist der gemeinsame Sprung übers Feuer, mit dem das Band zwischen zwei Menschen (Partnern, Freunden, Eltern und Kindern, ...) für ein weiteres gemeinsames Jahr bekräftigt wird.



Das Weibliche wird besonders geehrt