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Das Sonnensystem im Menschen - Venus-Organe

Die Venusarchaetypen interessieren sich zu allererst für das Schöne, Kreative und für die Liebe. Besonders bedürftige Organe der Venus sind HAUT, NIEREN, BLASE.


Widmen wir uns zunächst der Haut: Diese gedeiht besonders gut mit einer Wohlfühlmassage, möglichst mit einem Öl aus Venuspflanzen wie Mandel oder Aprikose. Soll dieses Öl auch noch gut duften, kann es Aromen anderer Venuspflanzen enthalten z.B. Rosengeranie, Zistrose, Magnolie etc. Kombiniert man mehrere Pflanzen gleicher Signatur, dann potenziert sich die Wirkung und das Schönheitsprodukt wird zum Heilmittel für Köper, Geist und Seele.


Wenn es in Liebesdingen nicht so gut läuft, leiden gerade Venusgeborene besonders stark. Hier empfehlen sich die Bachblüten mit Venussignatur. Normalerweise handelt es sich hierbei um Kräuter und Bäume mit blauen oder rosafarbenen Blüten mit gut sichtbarem Pentagramm (fünf Kronblätter, 5 Kelchblätter und zahlreichen Staubgefäßen) wie z.B. Centaury, Cherry plum, Crab apple und Chicory. Venusmenschen brauchen Liebe als Lebenselixir und ausgerechnet das ist in einer materialistischen Welt, in der man scheinbar alles kaufen kann am schwersten zu bekommen. Entsprechend groß sind die seelischen Verletzungen, die nicht selten symptomatisiert werden und dann zu typischen Venusleiden führen. Am auffälligsten ist hier das Thema Haut.


Venusmenschen zeichnen sich durch besonderen Sinn für Schönheit aus. Umso schlimmer empfinden sie es, wenn Makel sichtbar werden. Es sind die wenigen Männer (Venusmänner) inmitten einer weiblichen Mehrheit, die wegen weißer, roter oder nässender Flecken oder Ausschläge in die Praxis kommen und dann mit unwirksamen Cremes nach Hause geschickt werden. Selten handelt es sich hierbei um echte Allergien oder Dermatitis, es sind sichtbare Reaktionen auf ein inneres Problem. Die Sprache macht es zumeist deutlich „wenn ich an die oder die Person (oder Situation) nur denke, bekomme ich Ausschlag“. Ein typischer Venus-Ausspruch, der nicht mit Cortison zu behandeln ist. Hier kann man mehr ausrichten, wenn man Arctium lappa, Daphne mezereum oder Malve homöopatisch oder spagyrisch verwendet. Sollte noch dazu der Hormonhaushalt gestört sein, empfiehlt es sich an den Star unter den Venuspflanzen zu denken: Pulsatilla, die Küchenschelle. Die extravaganten (giftigen) Anemonine wirken als Homöopatikum wie ein Hormonpräparat und regeln den Zyklus fast auf wundersame Weise.


Venusfrauen mit Kinderwunsch ist auch Paeonia zu empfehlen. Das war eine von Paracelsus Lieblingspflanzen, die er als besonderes freundliches Geschenk der Natur an die Frauen betrachtete.


Für die Schönheit ist die Birke ebenfalls sehr gut geeignet. Als Shampoo stärkt sie die Haare und sorgt für Glanz. Das älteste Haarshampoo ist allerdings die Wurzel des Seifenkrautes, wie der Name so schön sagt. Die Seifenstoffe bezeichnen heute eine ganze Stoffgruppe (Saponine). Das Seifenkraut eignet sich homöopathisch auch für chronische Hautkrankheiten. Da Schönheit und Venus zusammen gehören, gibt es noch zahlreiche andere Venuspflanzen, die gut für die Haut sind: von der wilden Malve bis zum Storchschnabel aus der Geraniumfamilie, vom Mandelöl bis zur Aprikose, sie alle enthalten genau die Stoffe, die unsere Haut benötigt und werden daher in hochwertigen Kosmetikprodukten verarbeitet. Man suche also die rosa Farbe und das Pentagramm in der Blüte.



Für Niere und Blase, die zweite Schwachstelle der Venus, gibt es einen Baum, der wegen seiner diurrhetischen Eigenschaften als „Nierenbaum“ seit Jahrhunderten bekannt ist: die Birke. Bei leiden an Niere und Blase koche man einen Sud aus den Blättern, die ihre Venusprägung schon durch ihre Herzform zeigen. Sie enthalten das Saponin Diosgenin, dazu kommt das schmerzstillende Triterpen Betulin. Es können sowohl Entzündungen, als auch Infektionen bis hin zur Steinbildung damit behandelt werden. Hierzu kombiniert man gerne mit einer weiteren Venuspflanze, der Bärentraube. Dieses ist ein rosa blühendes Kraut aus der Familie der Erika mit leicht behaarten, elliptischen Blättern. Die Inhaltsstoffe ähneln und ergänzen sich. Es sind Glykoside wie das Arbutin, Monotropein und Ursolsäure. Wir sind zunehmend auf solche Pflanzen angewiesen, denn die Antibiotika haben viel von ihrer Wirkung eingebüßt. An kaum einem Ort finden sich so viele Resistenzen wie in den Harnwegen, daher ist es sicherlich gut rechtzeitig mit phytotherapeutischen Maßnahmen zu beginnen, bevor das leichte Stechen im Bauch zu schmerzhaften Wasserlassen mit Fieber wird.


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Alles Liebe Euer Alkimia-Team