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Antiseptische Heilkräuter - Rosmarin

In unseren Blogs, Newslettern und Vorträgen erwähnen wir immer wieder die antibakterielle Wirkung bestimmter Heilkräuter und -pflanzen. Vor allem durch das Coronavirus, das uns nun schon seit einigen Monaten beschäftigt, wurde dieses Thema wieder verstärkt in den Vordergrund gerückt. Nicht nur durch uns, viele von Euch beschäftigen sich ebenfalls mit der Frage, wie man sich - möglichst auf natürliche Weise - vor Viren und Bakterien in seinem Umfeld schützen kann.


Wir widmen uns in unseren aktuellen Blogbeiträgen verstärkt dieser Heilpflanzen. In unserer Serie fehlt noch eine mit Sonnensignatur, hier behandeln wir nun den Rosmarin. Das Heil- und Gewürzkraut mit den vielen besonderen Eigenschaften stammt aus dem Mittelmeerraum.


Wichtigste Merkmale des Rosmarin

Signatur: Sonne

Gattung: Lippenblütler

Sammelzeit: April - Mai vor der Blüte

Verwendung: Heil- und Gewürzpflanze

Der Rosmarin kommt zwar aus mediterranen Gefilden, wird aber dennoch gerne bei uns angebaut. Leider ist er als Küchengewürz oftmals bekannter denn als Heilkraut. Vom Rosmarin werden überwiegend die Blätter, aber auch die Blüten zu Heilzwecken verwendet. Er besticht durch sein starkes ätherisches Öl. Damit der Magen nicht gereizt wird, eignet es sich mehr zur äußerlichen als zur innerlichen Anwendung. Als Aroma-Duftöl mit Sonnensignatur hat er eine vitalisierende Wirkung, wirkt antiseptisch und daher klimareinigend.


Durch die weiteren Bestandteile wie Gerb-/Bitterstoffe und Salicylate hilft der Rosmarin bei entzündlichen Beschwerden und Verdauungsproblemen. Er stärkt das Immunsystem und die Nerven. Mehrere Studien deuten darauf hin, dass Rosmarin sogar aktiv gegen Krebszellen arbeitet.

Da Sonnengeborene häufig mit "ihrem" Organ, dem Herz, Probleme haben, wirkt Rosmarin selbstverständlich auch hier - z. B. bei nervösen Herzbeschwerden oder Herzrhythmusstörungen. Wer an niedrigem Blutdruck leidet, kann zum Rosmarin greifen. Er stärkt das Herz und den Kreislauf, treibt aber hohen Blutdruck nicht noch weiter in die Höhe.

Die Heilpflanze lindert Menstruations- und Wechseljahrsbeschwerden, aber ACHTUNG: Während der Schwangerschaft sollte darauf verzichtet werden!


Rosmarin ist ein starkes Kraut. Bei ständiger Einnahme als Tinktur oder Tee sollte wie bei vielen anderen Heilkräutern auch eine Pause (1-4 Wochen) eingelegt werden.



Rosmarin-Tinktur zur Einreibung bei Gelenkschmerzen

  1. Frischen Rosmarin sammeln und von trockenen/holzigen Teilen befreien.

  2. Blätter in ein sauberes Glas geben

  3. starken Alkohol (min. 40 %) zugeben, Blätter/Zweige sollten vollständig bedeckt sein. Zur äußerlichen Anwendung kann es auch ein billiger Wodka oder Korn sein.

  4. Glas fest verschließen. Tipp: mit Inhalt und Datum beschriften

  5. Die Tinktur 4 - 6 Wochen in die Sonne stellen (z. B. Fensterbank). Glas hin und wieder schwenken, dann lösen sich die Wirkstoffe besser.

  6. Fertige Tinktur abseihen und ggf. in ein anderes Fläschchen (z. B. Sprayflasche) umfüllen.


Rosmarin-Tinktur eignet sich zur äußerlichen Einreibung oder verdünnt im Teilbad bei Gelenkschmerzen- und schwellungen, Verstauchungen, Neuralgien und Rheuma.



Alkimia verwendet den Rosmarin für die Sonnen- und Reinigungs-Räuchermischung, für Kräuterherzen und als Aromaöl.


Diese und weitere Produkte sind erhältlich auf www.alkimia.de/sonne




Herzliche Grüße

Euer Team von Alkimia




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